Der nächste Urlaub kommt bestimmt – Wasser voraus

Der Messebesuch in Vorbereitung auf den nächsten Segelurlaub!

Naja, so ganz stimmt das nicht, der unmittelbar nächste Urlaub wird ein Städte-Trip werden. Aber der nächste GRÖßERE Urlaub findet auf dem Wasser statt. Und in Vorbereitung darauf geht es am kommenden Wochenende…..

…. auf die Boot, die Wassersport-Messe in Düsseldorf. Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht, ich habe nicht im Lotto gewonnen. Dementsprechend werde ich mir auch kein Boot kaufen. Dennoch wird das ein sehr interessanter Besuch, denn man kann auf der Boot viel mehr tun, als „nur“ Boote kaufen. Nämlich:

  • Badesachen kaufen
  • Segelklamotten kaufen
  • Utensilien und Zubehör kaufen
  • die neuesten Wassersport-Trends bestaunen
  • Und natürlich Boote schauen, auch wenn man sich keins kaufen möchte

Im Gegensatz zu früheren Besuchen auf der Messe werde ich mir diesmal tatsächlich drei Boote konkret anschauen. Nicht weil ich diese kaufen wollen würde. Sondern weil man auf der Messe die aktuellen Segelboote besichtigen kann, die spätestens nächstes Jahr auch als Charterboote auf Mallorca, in Kroatien oder in Griechenland zu mieten sind. Und gerade bei den Charterbooten gibt es verschiedene interessante Trends:

  • Das Raumangebot wächst durch immer breitere Hecks mit breiteren Cockpits und größeren Badeplattformen. Das macht die Boote aber auch unhandlich beim rückwärts Einparken.
  • Immer mehr Boote haben zwei Ruderblätter. Kling gut, ist aber mies, weil: Normalerweise kann man ein Boot zumindest VORWÄRTS gut steuern, weil der Propeller direkt auf das mittige Ruder pustet. Bei zwei Ruderblätern pustet der Propeller mittig zwischendurch und damit ist das Boot bei niedrigem Tempo quasi nicht steuerbar. Was bei Rückwärtsfahrt eh schon immer der Fall war, nervt in Zukunft also auch beim vorwärts rangieren…
  • In der Vergangenheit war die Groß-Shot, mit der der Baum justiert wird, oft auf dem Oberdeck – kurz vor der Treppe nach unten – befestigt. Der Wunsch nach immer mehr Platz und Bequemlichkeit erfordert größere Durchgänge und damit neue Befestigungen für die Groß-Schot. Und weil die EIGENTLICH mittig sein sollte, um den Baum auf beiden Seiten gleich gut zu halten, gibt es hier den neuesten Scheiß: ZWEI Großschoten von der Seite. Ich muss unbedingt verstehen, wie das funktioniert, denn: unser Miet-Boot in Kroatien hat auch so ein Konstrukt. Ich fürchte Schlimmes. Mal sehen

Vor diesem Hintergrund stehen zwei der Boote auf dem Plan, die es üblicherweise auch in Charterflotten schaffen:

Und weil man ja träumen darf: Es gibt eine handvoll Hersteller, die es üblicherweise nicht in die Charterflotten schaffen. Diese Marken werden in der Regel von Leuten gekauft, die damit selbst um die Welt fahren, gerne und oft im wörtlichen Sinne. Zu diesen Maken zählen zum Beispiel Najad und Hallberg-Rassy. Und für das folgende Modell haben wir einen konkreten Besichtigungstermin:

Ich freue mich wie Bolle! Bin gespannt, wie sich die Hallberg-Rassy im Vergleich zu den beiden Charter-Booten so anfühlt. Und besonders froh bin ich, dass Eva sich das auch antun will. Obwohl sie noch nicht sicher ist, wie gut ihr das Segeln gefallen wird, will sie den strapaziösen Tag durchhalten. Früh raus, um 7 Uhr los, 3 Stunden hin fahren, 8 Stunden Messe, drei Stunden wieder zurück…

Ich hoffe nur, dass sie am Ende nicht bereut, sich für den sommerlichen Segeltörn gemeldet zu haben 😉

Grüße,
Bloke

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