In Wijk aan Zee is‘ wunderschee!

Die letzten Tage verbrachten wir in Wijk aan Zee. Das ist ein verschlafenes kleines „Kaff“ direkt am Meer und unser Hotel lag zwischen dem Dorf und dem Meer – auf der höchsten Düne weit und breit. Perfekt. Von der Hotel-Terrasse gab es einen perfekten Blick über das Meer in den Sonnenuntergang. Und weil das sooooo schön war zeige ich euch gleich mal ein paar Bilder.

Doch bevor wir zu den schönen Sonnenuntergangsbildern kommen: Bei aller Begeisterung für die Lage des Hotels am Strand und den Blick von der Terrasse aufs Meer: Unser Zimmer ging leider „zur Seite raus“ und da hatte man die Wahl. Entweder nach rechts aufs Meer:

Rechts der Strand…

Oder nach links:

Links das Stahlwerk…

Links vom Hotel lag ein wirklich großes Stahlwerk am Rande eines an den Hafen angrenzenden Industriegebietes. Vom Hafen aus betrachtet sah das so aus:

Industriegebiet. Direkt dahinter liegt unser Hotel…

Abgesehen davon war die Lage aber wirklich extrem schön. Und damit zu den Sonnenuntergängen, wie versprochen:

Wir waren natürlich auch tagsüber mal am Strand. Mangels „Navigationsschildern“ – wie sie Scheveningen hat – könnte man sich hier sogar in der Unendlichkeit des Strandes verlaufen.

Allein am Strand…?

Zum Glück war ich aber nicht alleine unterwegs…. Ein zweites paar Füße war stets in der Nähe:

Zweit-Fuß!

Das führte dann zu einem wunderschönen Strand-Nachmittag. Die größte Mittagshitze haben wir aber ausgeklammert!

Kuschel-Muschel!

Direkt am Strand gibt es auch eine schier unendlich lange Reihe von kleinen Ferienappartments. Und mit klein meine ich WIRKLICH klein. Fast schon „Tiny Houses“. Beim vorbei schlendern gewinnt man den Eindruck, dass das Leben hier eher an einen Campingplatz erinnert. Aber man ist wirklich und im wörtlichen Sinn DIREKT am Strand. Cool. Manche der Strand-Buden sind fast schon komfortabel mit überdachter Terrasse und Stauraum unter der Veranda.

Ferienhäuser am Strand.

Wie zu Beginn des Artikels angedeutet: Wijk aan Zee ist echt ein Kaff und das schlägt sich auch in der Auswahl an Restaurants nieder. Eigentlich gab es nicht viele und noch weniger davon klangen überhaupt interessant. Eher zufällig sind wir unterhalb des Hotels – direkt am Strand – auf das zutreffend benannte Strandhaus gestoßen. Eigentlich dachten wir, dass es hier aufgrund der Lage bestimmt teuer wäre. Pustekuchen. Noch dazu war es so lecker, dass wir am Ende drei mal hier essen waren.

Am letzten Abend vor der Abreise wollten wir es uns so richtig gut gehen lassen, aber da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht: Zum Abschied gab es Sturm und Regen. Wir waren zwar im Strandhaus essen, aber es war schon eine ziemlich zugige Angelegenheit.

Allerdings hatte der Abend – aufgrund des Wetters – eine andere Überraschung für uns parat: Angelockt von Wind und Wellen waren plötzlich hunderte Kiter am Strand. Keine Ahnung, wo die sich die letzten, heißen Wochen über alle versteckt hatten. Und sogar ganz traditionelle „Drachensteigenlasser“ waren dabei. Das hat mich daran erinnert, dass in unserem Keller auch noch drei Drachen schlummern…

Kiter, so weit das Auge reicht…

Und klassische Drachen waren auch dabei:

Ein Motivdrache. Passend zur Nordsee: Quallenalarm! Oder doch ein Octopus?

Zum Abschied und zu Wijk aan Zee sage ich noch: Schee wars!

Scheee…

Und von den drei interessanten Ausflügen in die Umgebung, die wir von Wijk aus gemacht haben, erzähle ich Euch ein anderes Mal.

Bloke

4 Gedanken zu „In Wijk aan Zee is‘ wunderschee!“

Kommentare sind geschlossen.