Gestern hatte es mit dem Besuch des Timanfaya Parks leider nicht geklappt, weil schon alle Tickets verkauft waren, also ging es am letzten Tag früh morgens noch einmal die knapp 20 Kilometer in die Vulkanlandschaft. Eigentlich war ich recht entspannt, hatte mir der nette Parkmitarbeiter am Vortag doch mitgeteilt, dass sie um 9 Uhr öffnen würden und um diese Zeit keine Schlangen zu erwarten wären.
Meine erste Reaktion, als ich über die kleine Passstraße kam und die Einfahrt zum Park in den Blick kam: Was zum Henker…? Da standen die Autos schon Schlange, einige sogar schon raus bis auf die Straße. Was soll das? Im Nachhinein lässt sich sagen… Ich hatte keine Ahnung! Aber dazu komme ich später.
Moinsen! Da mein Skippertraining ja leider nicht wie geplant stattfinden konnte, hatte ich gestern stolz verkündet, HEUTE unter Anderem in den Timanfaya Park fahren zu wollen. Nachdem ich hier auf Lanzarote bisher nie irgendwo nennenswert anstehen oder warten musste, war der Plan für mich irgendwie naheliegend.
Wie ihr vom Lesen dieses Artikels schon wisst, ist mein Skipper Training am Ende im Wesentlichen ausgefallen. Auf Lanzarote spielt Wasser sowieso eine untergeordnete Rolle, wieso soll ich da auch segeln gehen…?!? Und so habe ich den gestrigen Tag mit einer kleinen Inselrundfahrt verbracht.
Apropos Wasser: Ich habe mich wirklich gefragt, wie die Menschen hier ohne nennenswerten Regen – und daher ohne Flüsse oder Seen – überleben konnten, insbesondere in den frühen Tagen der Zivilisation, schließlich ist die Insel schon seit 3.000 Jahren bewohnt. Wer’s wissen will: HIER im Abschnitt „Wasserversorgung“. Interessant!
Wie fang ich diesen Artikel nur an… Schwierig. Nun, vielleicht mit der Feststellung dass alle, die hier regelmäßig mitlesen wussten, dass ich mich auf ein Skippertraining gefreut habe. Das war im Detail hier nach zu lesen.
Aber manchmal kommen Dinge anders, als man sich das vorstellt. Gell?
Ich habe vor ungefähr einem halben Jahr davon geschrieben: Endlich gehe ich mal wieder segeln. Diesmal nicht im Mittelmeer, sondern auf Lanzarote. Im Atlantik 🙂 Nicht nur Mitsegeln, sondern ein Skippertraining. Weiterbildung sozusagen. Nicht nur entspannen unter blauem Himmel, sondern ganz speziell (und das sollte die Frage im Titel beantworten) als „Schwerwetter“ Törn beworben. Hängt natürlich immer vom tatsächlichen Wetter ab.
Manchmal muss man gar nicht so weit weg fahren, um sich zu erholen und den Alltagsstress in den Hintergrund zu drängen. Dieses Wochenende haben Landau und die Umgebung völlig gereicht. Ich will auch gar nicht lange drum herum schreiben, sondern einfach ein paar Tipps mit euch teilen.
Samstag
Am Samstag waren wir zuerst Spazieren um und auf der „kleinen Kalmit„. Unter Anderem haben wir dort die im verlinkten Artikel erwähnte Küchenschelle gefunden, die Eva hier sehr ansehnlich ins Bild gesetzt hat:
Im Anschluss waren wir im Brennofen essen, preislich ein bisschen ambitioniert aber sehr lecker.
Sonntag
Am Sonntag herrschte immer noch eitel Sonnenschein und so sind wir – nach erfolgreicher Teilnahme an der Wahl des neuen Landtags – in die Stadt, um uns mit einem Kaffee / einer heißen Schokolade zu belohnen. Etwas außerhalb des Zentrums im engeren Sinne findet man den Schillerpark. Keine Ahnung wieso, aber wir sind da nur sehr selten. Dort gibt es ein Restaurant, dass ich mental unter „Irish Pub“ abgelegt hatte, aber eigentlich ist es ein ganz ansehnlicher Biergarten zum in der Sonne sitzen (und mit abgesehen von Getränken überraschend kleiner Speisekarte): Das Palmers.
Und wieder hat Eva den „Goldenen Schuss“ gelandet:
Was will ich euch mit diesem kurzen Artikel sagen? Manchmal muss man gar nicht weit weg fahren, um sich zu erholen. Die kleinen Auszeiten gibt es ganz häufig auch mit geringem Aufwand in der Nähe!
Sommerurlaub. Da stellt sich immer mal wieder die Frage: Wo soll es hin gehen? Was darf es kosten? Wie viel Zeit haben wir? Gut, die letzte Frage ist für Eva und generell alle Lehrer eher einfach zu beantworten. Zumindest im Falle der Sommerferien. Und so haben wir nach einigem Hin und Her Für dieses Jahr unsere Wahl getroffen 😉
Wir rauschen, wie Ihr alle wisst, gerade hurtig durch die Weihnachtszeit und dazu gehört auch der gepflegte Besuch auf einem Weihnachtsmarkt. Nun haben wir einige besuchenswerte Märkte in unmittelbarer Nähe, aber ich hab ja auch meinen Dickkopf. Immer wieder höre ich (wenn kein Advent ist) von Leuten, wie schön Straßburg im Advent ist. Und immer dann, wenn Advent ist, fahren wir nicht hin, weil tausend andere Dinge wichtiger sind. Oder ich höre dann, wie voll es im Advent ist. Egal. DIESMAL wollte ich hin, selbst wenn es voll sein sollte.
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