Get into the Groove

Am Tag Zwei unserer Rundfahrt zog die Gewöhnung ein. Ich gewöhnte mich langsam an das Auto, Eva sich an meinen Fahrstil, Ich mich an den Verkehr auf der falschen Seite und wir uns beide an die Landschaft in Kent. Und so kam es, dass es von diesem zweiten Tag wenig aufregendes zu berichten gibt.

Daher müsst ihr nun mit Bildergalerien vorlieb nehmen, mit ein paar erörternden Kommentaren hier und da.

Canterbury

In Canterbury lag der Fokus auf der zugehörigen Kathedrale. Diese haben wir begeistert besucht. Auf dem anschließenden Weg durch die Altstadt entdeckte Eva ein Cafe mit laut Rezensionen guter Aussicht auf die Kathedrale. Die Berichte waren jedoch ein wenig ungenau und ließen ein spannendes Detail weg. Von wo gab es die beste Sicht? Wollt ihr raten?

Na?

Habt ihr ne Idee?

Irgendwer?

…3…

…2…

…1…

Kleiner Tusch

Großer Tusch

Everybody get readyyyyyyy!

Die beste Aussicht gab’s vom Klo aus!

Und damit zur Galerie in, um und aus der Kathedrale:

Dover / Weiße Klippen

Die weißen Klippen von Dover kannte Eva schon, ich war da aber noch nie. Daher sind wir von Canterbury aus mehr oder weniger direkt nach Süden Richtung Meer gefahren. Wir haben uns für das National Trust Visitor Center entschieden, weil wir das – als Besitzer eines Explorer Pass – kostenlos besuchen und dort parken konnten. Von dort aus gibt es zwei kurze und einfache Wege zu Aussichtspunkten und wer will kann auch 40 Minuten (one-way) zum nächsten Leuchtturm laufen. Uns war ein Aussichtspunkt genug:

Zur Belohnung für den kurzen Spaziergang und als Ausgleich für die turbulente Anreise, die uns den Begrüßungs-Scone im Victoria&Albert Museum vermasselt hat gab’s das nun hier:

Danach ging es in ein nahegelegenes Küstenstädtchen, dass zunächst zwar gemütlich wirkte, aber auch wenig zu bieten zu haben schien. Immerhin, das bei Ebbe trocken fallende Hafenbecken war spannend. Denn schon 3 Stunden vor dem Tiefststand ging hier im Wesentlichen nix mehr:

Eine Stunde später gab es im gesamten Hafenbecken fast kein Wasser mehr. Mich hat das zu einem kleinen Scherz verleitet:

Eva hingegen war künstlerischer unterwegs und hat unsere Urlaubsnachricht und das Titelbild für das Album erstellt:

A propos Künstler. Hier gibt es eine lebhafte Künstler-Community und die haben ihre Läden in einer recht bunten Straße:

Wir sind zum Ausklang des Tages und vor der Heimfahrt aber noch einmal an den Kieselstein-Strand des Ortes gegangen und haben dort einen alkoholfreien Radler und eine Cola gezischt. Das war entspannend!

Man(n) macht sich auf den Weg zum Wasser:

Es waren wirklich unfassbar viele Kieselsteine. Ich hab’s nachgerechnet: Alle übereinander kämen ziemlich genau bis zum Mond. Wer fängt an?

Angesichts des anstrengenden Gewaltmarsches durch den Kies tat Erholung und Erfrischung Not:

So, das war’s schon wieder mit Kent. Morgen steht ein Autofahrer-Tag an mit ca. 4 Stunden im Auto (Netto) plus ein paar Dinge die wir unterwegs sicher ansehen werden. Ich rechne mit ca. 8-9 Stunden brutto bis zur neuen Unterkunft. Und die liegt dann in Dorset.

Grüßle,
Bloke