Mein neues “Hood”!

Echt oder Fake?

Wer’s gelesen hat, der weiß es: Ich bin umgezogen.

Und obwohl ich jetzt weiter weg vom Büro wohne, fahre ich deutlich weniger Kilometer aufs Auto. Corona sei Dank. Aber dazu mehr in einem anderen Posting.

Da es Coronabedingt auch zu deutlich weniger Freizeitaktivitäten und Urlauben kommt, stelle ich Euch ersatzweise ein paar Ecken meiner neuen Heimat vor.

Spaziergänge am Abend

Corona-Zeit ist Homeoffice Zeit. Da sitze ich schon mal den ganzen Tag am Schreibtisch und komme wenig bis gar nicht an die frische Luft. Um so schöner, wenn Eva und ich am Abend nochmal eine Runde um die Häuser ziehen. Dabei liegt unser neues Domizil optimal: Nur ein paar Minuten zu Fuß bis in die Stadt, aber ebenfalls nur ein paar Minuten bis auf den Sonnenweg. Anbei eine knappe Handvoll Bilder von unseren letzten abendlichen Spaziergängen.

Nachbarschaft

Wir befinden uns am unteren Ende von Neustadt / Haardt. Sozusagen im Grenzgebiet zur Innenstadt. Aber auch hier gibt es interessante Wohnanlagen.

Munsters-Haus gegenüber.
Munsters-Haus mit Sternenhimmel.
Haardter Schloss.

Und wo alte Häuser sind, da sind auch oft alte Tore…

Aber: Neben Alt gibt es auch sehr schönes Neues oder – wie hier – auf neu gemachtes Altes:

Alt und neu!

Natur

Wenn man etwas bergauf geht, kommt man über den Treppenweg (warum der wohl so heißt?) auf den Sonnenweg. Und schwupps, schon ist man mitten in der Natur…

Am Wegesrand.

Und falls mir jemand sagen kann, welches versponnene Phänomen das hier ist, dann hinterlasst mir bitte einen Kommentar…

Spinnenraupen / Raupenspinnen…?

Homeoffice

Ja, ich gehöre zu den wenigen Glücklichen, die im Moment KEINE Kurzarbeit angeordnet bekommen und es scheint so, als wäre mein Job auch einigermaßen sicher. ABER das bedeutet auch, dass ich seit zwei Monaten – und für noch einmal genau so lange – von zuhause arbeiten muss. Das braucht zwar Disziplin, einen vernünftigen Arbeitsplatz und ein stabiles Internet, bietet aber auch die Chance, sich mal in Ruhe durch die Neustädter Gastronomie zu futtern.

Arbeitsplatz

Im Rahmen der diversen Telefonkonferenzen, die ich im Laufe eines Tages mit den Kollegen absolviere beschleicht mich immer häufiger das Gefühl, dass man sich dort den Arbeitsplatz nach dem im Bild zu sehenden Hintergrund aussucht. Ich wusste gar nicht, wie viele bibliotheksgleiche Bücherregale es bei meinen Kollegen gibt.

In meinem Fall ist der in der Videokonferenz sichtbare Teil des Arbeitszimmers überwiegend weiß, also nicht sehr aufregend. Daher möchte ich kurz meinen Arbeitsplatz mit Euch teilen (an dem ich jetzt gerade auch diesen Artikel schreibe) statt euch mit weißer Raufasertapete zu langweilen.

Mein Arbeitsplatz bis schätzungsweise Mitte Juli…

Hier sitze ich also normalerweise während eines “normalen” Bürotags. Mitten im Rechenzentrum. Umgeben von meinem Privaten Laptop, dem Firmenlaptop, meinem eigenen Arbeitsplatz-Rechner, dem internen Fileserver und den “Unterbrechungsfreien Stromversorgungen”. Nicht bzw. nur angeschnitten zu sehen: Mein Drucker und der kleine Webserver, auf dem dieser Blog läuft.

Mittagessen und mehr…

Als Homeoffice-Worker mit einer Lehrerin, die jetzt meist wieder außer Haus ist, ist man automatisch auch Selbstversorger. Zum Glück gibt es hier ein sehr leckeres Restaurant mit situationsbedingtem Straßenverkauf: Das Commami.

Und der 5-minütige Fußweg dort hin führt auch wieder durch zumindest eine schöne Ecke:

Fußweg zum Commami.

Für die ganz Faulen unter uns gibt es natürlich auch eine Menge Restaurants mit Lieferdienst. Bisher habe ich diese Art der Versorgung meist mit der italienischen Küche verbunden – oft Pizza. Dabei bin ich zur Überzeugung gekommen, dass die Neustädter irgendwann in der Vergangenheit mit den Größenangaben durcheinander gekommen sein müssen. Was hier als “Mittelgroße” Pizza ausgeliefert wird, gilt anderswo als Family-Variante. Trotz Größe immer sehr lecker ist “Milano“.

In Zeiten der Selbstisolation sind (gar nicht so überraschend) mehr Leute zuhause als sonst. Wenn man normalerweise morgens das Haus verlässt und abends wieder zurück kommt, begegnet man unter der Woche eher selten jemandem. JETZT aber hocken viele daheim und langweilen sich zunehmend. So sind wir mittlerweile mit Nachbarn enger in Kontakt gekommen. Beide sind Gastronomen und haben uns ein weiteres Restaurant empfohlen, welches wir dieser Tage mal ausprobieren werden: Quetschekuche? Selbst bis ins Ortszentrum von Haardt sind es zu Fuß nur wenig mehr als 20 Minuten. Genau richtig, um sich zum Abendessen hungrig zu marschieren 😉

Es geht zwar nur langsam voran, zumal viele der schönen Restaurants und Biergärten derzeit noch geschlossen sind oder nur von einer homöopathischen Anzahl Gäste mit Maske besucht werden können, aber ich hoffe, dass ich im Sommer noch weitere interessante Ecken entdecken kann. Sollten dann ein paar wirklich schöne Perlen dabei sein, dann schreibe ich Euch davon. Versprochen!

Bloke

4 Gedanken zu „Mein neues “Hood”!“

    1. Danke für die guten Wünsche! Elwedritsche habe ich bisher nur am Brunnen gesehen und auf ein/zwei Dächern, beim Versuch sie zu fangen habe ich aber immer Aufsehen erregt und negatives Feedback bekommen. Ich glaub, ich muss mal im Wald suchen gehen. Es scheint mir aber, als lebten sie – wie Tauben auch – überwiegend in der Stadt.

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