Packe, packe, Häufle mache!

Rollenwechsel

Als Mitsegler habe ich in der Vergangenheit im Wesentlichen meine Klamotten im Sinn gehabt und vielleicht noch ein paar Tools wie Taschenlampen und Powerbank ein gepackt.

Jetzt bin ich der Skipper und mich trifft gerade ein kleiner Schlag angesichts der Dinge, die plötzlich noch zusätzlich einzupacken sind. Zusätzlich zu dem Geraffel, was virtuell zu bedenken und zu installieren ist. „Packe, packe, Häufle mache!“ weiterlesen

Ahoi! Kroatien ruft in der Ferne!

Oder auch gar nicht mehr so fern. In ein paar Wochen steht unser seit einem halben Jahr gebuchter und geplanter Segelurlaub an. Die letzten Wochen standen im Zeichen des Bangens und des Hoffens. Immer wieder habe ich mit dem Vercharterer Rücksprache gehalten, die Website der Fluglinie gecheckt und nach Aussagen des Außenministers gesucht. Aber so langsam zeichnet sich ab: Wir können hin.

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Café-Tester

Das beste Programm zum Abnehmen? Kuchen testen!

In Zeiten der mehr oder weniger immer noch geltenden sozialen Distanzierung und bei “Homeoffice auf unbestimmte Zeit” mangelt es hin und wieder an ausreichendem Ausgleichssport. Oder in Kurz: Ich habe zugenommen 🙁

Um ehrlich zu sein, liegt das nicht nur an den seltenen Gelegenheiten für sportliche Betätigung. Eva hat ein Talent dafür, immer wieder hübsch dekorierte Leckereien in der Wohnung zu verteilen. Hanuta hier, Duplo da… Und ich bin zu sehr Schleckermaul um daran vorbei zu gehen. Zumal zwischen zwei Telefonkonferenzen, wenn ich mal kurz in die Küche husche, um etwas zu trinken. Da haben wirs wieder, Homeoffice ist doch Schuld.

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Mein neues “Hood”!

Wer’s gelesen hat, der weiß es: Ich bin umgezogen.

Und obwohl ich jetzt weiter weg vom Büro wohne, fahre ich deutlich weniger Kilometer aufs Auto. Corona sei Dank. Aber dazu mehr in einem anderen Posting.

Da es Coronabedingt auch zu deutlich weniger Freizeitaktivitäten und Urlauben kommt, stelle ich Euch ersatzweise ein paar Ecken meiner neuen Heimat vor. „Mein neues “Hood”!“ weiterlesen

Aus 4 mach 6… Die Zukunft ist schön – oder?

Hallo zusammen, heute gibt’s mal wieder was für die Nerds unter Euch. Die letzten zwei Abende waren wirklich – wie soll ich sagen – ermüdend. Und frustrierend.

Seit meiner Jugend war die Welt der Computer schön, neu und aufregend. Und seit der Mitte der Neunziger war ich eigentlich immer online. Erst per Modem, später per DSL und seit einigen Jahren per Kabel-Internet. Dabei war eine Konstante immer dabei: IPv4. Darauf fußte das gesamte Internet seit den 80er Jahren und darauf basieren immer noch fast alle Heimnetze und die zugehörigen Fritzboxen. Inklusive meines Servers, der diesen Blog hier ausliefert und im Regal hinter mir steht (ja, nicht mehr unter dem Schreibtisch. Der Standortwechsel ging einher mit einer Adressänderung – Siehe Impressum 😉 ).

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Geschissen wird immer!

Keine Ahnung wieso, aber in der größten Not ist den Menschen nur eines heilig: Klopapier…

Hallo zusammen. Heute will ich mal nicht direkt von Urlaub oder Freizeit schreiben, sondern von einer anderen Irrfahrt. Und das Problem fängt bei mir selbst an.

Anfangs war Corona ja noch eine “etwas schlimmere” Grippe in Asien. Weit weg. Fast schon theoretisch. Aber in den letzten 2-3 Wochen wurde immer deutlicher, dass Corona es um die ganze Welt schaffen würde. Aber dass wir es – nach meiner Erinnerung erstmalig in der Geschichte der Neuzeit – bis zur Abschaltung des öffentlichen Lebens schaffen würden, das hab ich zunächst nicht kommen sehen. Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder, Bücherein… alles zu. Veranstaltungen abgesagt, Krankenhäuser geschlossen, Ärzte in Quarantäne. Endzeit-Dystopie.

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Der Stress kommt von alleine…. geht er auch wieder?

Das Rahmenprogramm des Osterurlaubs bröselt so vor sich hin. Lohnt sich das Fortfahren überhaupt noch?

… aber sowas von! Wie’s kommt – beziehungsweise geht? So!

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, mit einem Auge auf die täglich neuen Steigerungen der Pandemie zu schauen. Erst war alles “fast Luftdicht” unter Kontrolle, dann drohte der Weltuntergang. Jedenfalls entstehen an der Börse gerade Einstiegskurse und jede Gemeinde größer einem Kuhdorf schaltet das Gemeinwesen auf Sparflamme. Dazu gehören neben geschlossenen Museen, Bibliotheken, Schulen und Sporthallen auch Konzerte. Ihr merkt, worauf ich hinaus will?

Zunächst hatte ich noch gedacht, dass es uns schon nicht so schlimm treffen wird. Doch bald habe ich gemerkt, dass es viele offizielle Stellen ernst meinen mit der Quarantäne. Dann war ich besorgt, ob wir unseren Urlaub so machen können wie geplant. Ich freue mich schon so lange auf die Elbphilharmonie. Nun zeichnet sich ab, dass immer mehr Konzerte und Veranstaltungen abgesagt und geschlossen werden. Nicht nur in der Philharmonie, sondern auch beim Miniaturwunderland bereitet man sich auf Maßnahmen und Schließungen vor.

Auf der anderen Seite bietet das auch eine wirklich schöne Chance. Denn den Umzugsstress haben wir ja sowieso. Warum also nicht einfach ein paar Tage in der neuen Wohnung Chillen? Oder einfach nur ans Ijsselmeer fahren und 3 Tage bis zum Segelkurs aufs Meer schauen? Mal sehen. Ich bin sicher, Eva und ich finden eine Möglichkeit, uns zu entschleunigen und den Stress zu vergessen. Und: Hamburg läuft uns ja nicht weg 😉

Bloke

Frühjahrsstress: Männer können immer nur eine Sache auf Einmal…

Vom Umzug direkt in den Urlaub – Den braucht man dann zwar auch, aber in der Vorbereitung ist das doppelter Stress…

Beste Voraussetzungen für ein Versagen auf ganzer Linie. Aber zum Glück habe ich Eva! Frauen sind Weltmeister im Jonglieren von Parallelität. Bleibt die Frage: Schaffen wir das zusammen?

Ja, derzeit qualmt mir der Schädel. Es passieren für meinen Geschmack zu viele Dinge gleichzeitig. Aber immerhin verteilt sich das alles auf zwei Köpfe. Was liegt an?

Urlaubsplanung

Wie soll es auf einem Reise-Blog auch anders sein: Es müssen Urlaube geplant werden. Zugegeben, manches wurde schon im Vorfeld zumindest teilweise organisiert, aber so ganz lässt es mich dann doch nicht los.

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Mein Leben ohne eigenes Auto…

Hallihallo,
ich darf mich kurz vorstellen, ich bin Tom, ein Freund von Martin aus gemeinsamer Volleyballzeit.. Martin hat mir gestattet, einen Gast-Blog zu schreiben… da es mein erster Versuch ist, bitte gnädig sein mit Kritik etc.. 😉
Ja, seit dem letzten Freitag bin ich ohne eigenes Auto. Den Firmenwagen habe ich an SAP zurückgegeben und nun versuche ich mich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln (stolzer Inhaber eines MAXX-Tickets!!) bzw. Carsharing bei Stadtmobil.
Am Sonntag war der erste Anlauf, mit dem Zug von Hockenheim nach Mannheim. Eigentlich eine verhältnismäßig leichte Aufgabe, könnte man denken.. es gibt eine direkte Verbindung, der Zug fährt stündlich und braucht ca. 20min. Mein Termin war um 13:00 an der Augustaanlage, also auch nicht sooo weit entfernt vom Bahnhof. Der Zug sollte um 11:56 abfahren, so dass ich also genügend Zeit hatte, um zu Fuß zu meinem Ziel in MA zu kommen. So begab ich mich auf den Weg zum Bahnhof Hockenheim und wurde erstmal von 3 Feuerwehrautos am Bahnhof empfangen. Auf Anfrage wurde ich von einem Feuerwehrmann in voller Montur auf einen Fehlalarm verwiesen und so machte ich mich auf dem Weg zu Gleis 1… das Laufband der Anzeige am Gleis machte mich auf eine Verspätung von 10 Minuten aufmerksam, wegen Oberleitungsschäden. Ein Blick auf die App der Bahn bestätigte das ganze, Oberleitungsstörung zwischen Schwetzingen und Graben-Neudorf.. allerdings ohne Angabe der Dauer der Verspätung. Hm. Dann tatsächlich eine Ansage.. 20 Minuten vermutlich… naja, es war ja sonniges Wetter und es gibt nicht viel Schöneres, als auf einem sonnenüberfluteten Bahnsteig hin und her zu laufen. So vergingen 20, 30 Minuten… es war mittlerweile 12:35 und es war klar, ich werde zu spät zum Termin kommen.. schnell eine email geschrieben.. dann App-Check: Der Zug fällt aus. Shit. Plötzlich wieder eine neue Info über das Laufband: “Der Zug endet hier! Bitte nicht einsteigen!” Welcher Zug? Tatsächlich fuhr 10 Minuten später der Regionalzug ein, der um 11:56 wohl hätte kommen sollen.. alle Insassen stiegen aus, der Zugführer machte an der digitalen Zielanzeige aus Mannheim Karlsruhe… die Wartenden auf Gleis 2 eilten auf Gleis 1 und stiegen in den Zug… der Lokführer brummelte verärgert, dass die Strecke wohl wieder frei sei, er aber die Anweisung bekommen habe, zurück nach Karlsruhe zu fahren… was seinen Feierabend leider um gute eine Stunde nach hinten verzögerte… 5 Minuten später verließ der Zug den Bahnhof in die Richtung, aus der er kam… Also weiter harren, die App verkündete, dass der Zug um 12:56 planmäßig verkehren sollte… und so war es auch!!
Um 12:57 dann der R2 nach Mannheim ein, um 13:18 war ich am Mannheimer Hauptbahnhof und 10 Jogging-Minuten später am Wasserturm!! Das Seminar hatte natürlich schon begonnen!!

Die Heimfahrt verlief dann total problemlos und in Begleitung einer Seminarteilnehmerin, die auch mit der Bahn gen Heimat Speyer wollte.
Mein erster Tag ohne Auto war also schon mal recht holprig… 🙂

Tag 2, Montag!! Erster Test des Carsharings… nach dem Unterricht um 15 Uhr hatte ich mir per Stadtmobil-App ein Elektroauto an der Stadthalle Speyer gebucht und siehe da, alles klappt wie am Schnürchen.. Auto da, voll geladen und fährt sich durchaus schnittig und spritzig. Kurze Strecke nach Frankenthal, in den Renault Zoe passte auch nach Umklappen der Rückbank auch der Rollstuhl meiner Mutter. Problemloses Ein- und Aussteigen inkl.!! Ich war begeistert für die kurze Strecke. Gut, dass ich mich nicht unterwegs um eine Ladestation kümmern mußte. So steckte ich das Kabel an der Ladestation an der Stadthalle Speyer wieder ins Auto und radelte nach Hause..

Heute dann problemloser Transfer mit dem Zug hin und zurück! Es wird!! Und ich freue mich darauf, etwas für die Umwelt zu tun!!!