… und unkt, dass es vom London-Trip wahrscheinlich nur ein paar Bilder geben wird, und prompt – Murphys Law schlägt zu.
Ihr kennt alle Murphys Law? Ja? Nein? Also in Kurzform für die Nicht-Kenner: Alles was schief gehen KANN, geht auch schief. In diesem Fall: Das Hotel.
Die Idee
Den Vorweihnachtlichen Trip nach London haben wir schon vor einer Ewigkeit gebucht. Flug passt, Hotel kannten wir schon (The Gilbert in Kensington). Der genaue Plan darf flexibel bleiben. Und so habe ich kürzlich (oben verlinkt) geschrieben, dass ich mich schon so wahnsinnig darauf freue. Und dass ich womöglich vom eigentlichen Urlaub nur ein paar Bilder zeigen werde. Doch dann bekam Eva – sie hat das Hotel über Booking.com gebucht – eine Nachricht vom Hotel…
Die Realität
Wenn man sich die Links auf das Hotel genau ansieht, dann sieht man bis heute (Anfang November 2025) immer die Bezeichnung: „The Gilbert Hotel Kensington, Sonder by Marriot Bonvoy“. Und in diesem letzten Teil des Namens liegt das Problem: By Marriott Bonvoy. Denn in der Nachricht stand sinngemäß drin: „Sonder ist nicht mehr Teil von (bzw. vertraglich verbunden mit) Marriott. Bitte rufen sie hier an…“. Wenn man dann die angegebene Nummer gewählt hatte, dann war der Inhalt der Ansage sinngemäß: Dieser Anschluss wird nicht mehr abgehört, hier geht keiner mehr ran. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Marriott.
Also haben wir bei Marriott angerufen und erfahren, dass die einzige Möglichkeit darin bestand, in einem der anderen, regulären Marriott Hotels zu buchen – zu über 50% höheren Preisen. Na Danke auch. Wir haben das trotzdem zunächst mal gebucht, man will ja dennoch nach London und da braucht man auch ein Bett. Zum Glück gab es die Option, es innerhalb von 24 Stunden auch kostenfrei wieder zu stornieren.
Plan B
So einfach wollten wir aber Booking.com nicht aus der Verantwortung lassen, auch wenn sie zugegebenermaßen nicht die Verursacher des Problems waren. Es muss doch da Möglichkeiten geben?
Auf Nachfrage und Beschwerde unsererseits hatte Booking.com zugesagt, uns vier Alternativen zu schicken und – sollten diese teurer sein – die Differenz zu übernehmen (bzw. dem Gilbert Hotel in Rechnung zu stellen). Es kam dann aber nur EIN Vorschlag, leider in einem gänzlich anderen Stadtteil. Aus Gründen, die ich hier heute noch nicht preisgeben kann, wollten wir aber im ursprünglich ausgesuchten Stadtviertel bleiben.
Also beschlossen wir, auf eigene Faust nach einer Alternative zu suchen.
Plan C, D und E?
Das Marriott haben wir relativ schnell wieder storniert und gegen ein Apartment getauscht, das gute 200€ günstiger war (damit aber immer noch über 300€ teurer als The Gilbert). Und laut Bewertungen sollte es auch eine besonders laut und regelmäßig ins Schloss fallende Haus-Eingangstür geben. Super. Stornierbar bis zum 14.11.
Zwischenzeitlich hatte uns Booking.com 100 Euro „Tut uns Leid“-Bonus gutgeschrieben, das sollte doch einen Teil der Mehrkosten kompensieren. Aber die Aussicht auf ein lärmiges und geschäftiges Apartment hatte uns nicht nachhaltig überzeugt. Und Eva, die Recherchekönigin, blieb weiterhin am Ball.
So kam es, dass sie am 13.11. Abends doch noch eine weitere Alternative gefunden hat. Einen ganzen Euro günstiger als das Türschlag-Apartment aber auch deutlich besser bewertet und optisch viel neuer. Also haben wir erneut die alte Buchung storniert und das neuere Apartment reserviert. Übrigens: den lumpigen Gutschein konnten wir da nicht einlösen. Um es mit Herbert Grönemeyer zu sagen: Was soll das? Dafür war schon die Bezahlung mit Stichtag 14.11. für die vorherige Buchung belastet worden. Jetzt laufen wir also auch noch dem Geld hinterher. Zum Glück haben wir die Storno-Frist schriftlich.
Wenn jetzt noch was dazwischen kommt, werde ich sicher zum Berserker. Da zeigt sich mal wieder: Am Besten bleibt man zuhause. 😉
Viele Grüße,
Bloke
