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	<title>2020 &#8211; Bloke on the Go</title>
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	<description>Ich interessiere mich fürs Reisen und möchte Euch hier von meinen Erfahrungen bei der Planung , von der genutzten Ausrüstung und natürlich den Reisen selbst erzählen.</description>
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	<title>2020 &#8211; Bloke on the Go</title>
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		<title>Urlaub auf dem Wasser &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloke On-the-Go]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 09:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sailing]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Trogir]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier nun also die &#8211; leicht verspätete &#8211; Fortsetzung des Berichts vom Segeln in Kroatien&#8230; Doch zunächst noch ein Nachtrag: Anbei ein Video vom Morgen des Sturm-Tags in Palmizana. Ein kleiner Eindruck von der Gräuschkulisse&#8230; Aber zurück zum Thema&#8230; Ich hatte mich über die bescheuerte doppelte Großschot aufgeregt, die das Handling bei jeder Halse und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun also die &#8211; leicht verspätete &#8211; Fortsetzung des <a href="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/2020/07/14/urlaub-auf-dem-wasser-teil-1/">Berichts vom Segeln in Kroatien</a>&#8230;</p>
<p>Doch zunächst noch ein Nachtrag: Anbei ein Video vom Morgen des Sturm-Tags in Palmizana. Ein kleiner Eindruck von der Gräuschkulisse&#8230;<span id="more-2337"></span></p>
<div style="width: 848px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-2337-1" width="848" height="480" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/VID-20200816-WA0008.mp4?_=1" /><a href="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/VID-20200816-WA0008.mp4">https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/VID-20200816-WA0008.mp4</a></video></div>
<p>Aber zurück zum Thema&#8230; Ich hatte mich über die bescheuerte doppelte Großschot aufgeregt, die das Handling bei jeder Halse und Wende unnötig kompliziert macht. Und die sollte bald daruf eine Rolle spielen:</p>
<p>Irgendwann wollte ich die Segelfläche verkleinern, weil wir uns den angekündigten 20 Knoten angenähert hatten und erste Böen leicht drüber gingen. Dabei habe ich zwei wirklich bescheuerte Fehler gemacht, aber die passieren mir jetzt definitiv nicht mehr. Ich trau‘ es mich fast nicht zu erzählen:</p>
<p>Das Boot wurde auf einen Am-Wind-Kurs gebracht, sodass der Baum leicht nach links auswehen kann. So kann das Segel besser aufgewickelt werden. Ich habe aber nicht gesehen, dass die eine der beiden Großschoten noch Zug drauf hatte, und somit noch Druck im Segel war. Außerdem habe ich das Unterliek, das beim Reffen des Segels geöffnet werden muss, nicht über die Winsch gelegt. Hätte ja ohne Druck im Segel nicht sooo viel Zug drauf sein sollen. Kaum war die Klemme auf…. kam auch schon Faktor 3 zum Tragen: Am Ende des Unterliek-Streckers war kein Knoten drin. Schwupps, schon war das Seil raus. Damit konnten wir das Groß nicht mehr setzen und haben es direkt eingerollt.</p>
<p>Die letzten 3 Meilen zum Hafen sind wir daher mit Motor gefahren. Und ich ärgere mich über diesen Fehler immernoch!</p>
<p>Der Hafen selbst, Vrbosk, liegt wunderschön in einer kleinen Flussmündung bzw. am Ende einer schmalen Bucht. Er heißt auch „Klein Venedig“, aufgrund der Brücken und einer kleinen Insel in der Mitte.</p>
<figure id="attachment_2340" aria-describedby="caption-attachment-2340" style="width: 333px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-2340" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-800x533.jpg" alt="" width="333" height="222" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-800x533.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-768x512.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-1536x1024.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-2048x1366.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-1200x800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0652.2-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /><figcaption id="caption-attachment-2340" class="wp-caption-text">Bei der Einfahrt in den Hafen von Vrbosk. (Danke Thomas für das Bild)</figcaption></figure>
<p>In der Anfahrt auf unseren Liegeplatz frischte der Wind auf, sodass wir mit knapp 20 Knoten Seitenwind auf den Liegeplatz zufuhren. Mitten in der Anfahrt ging der Wassertiefen-Alarm los. Ein Blick aufs Display: Schnell abnehmende 1,40m. Äh, 1.10m. Nein, 90cm…</p>
<p>Das hat mich derart gestresst, dass ich das Manöver selbst – mit dem Seitenwind – nicht sauber gefahren bin. Zwar haben wir niemanden gerammt, sind aber doch sehr schief am Steg angekommen. Das war irgendwie nicht mein Tag.</p>
<figure id="attachment_2215" aria-describedby="caption-attachment-2215" style="width: 329px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-2215" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-800x600.jpg" alt="" width="329" height="247" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-800x600.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-768x576.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-1536x1152.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-2048x1536.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-1200x900.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200708_200452-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /><figcaption id="caption-attachment-2215" class="wp-caption-text">Vrbosk. Süßer, kleiner Hafen.</figcaption></figure>
<h2><b>Wie wichtig doch das richtige Werkzeug ist&#8230;</b></h2>
<p>Am Donnerstag sollte es über das goldene Horn nach Split gehen. Eine Strecke, für die wir zeitig los gemusst hätten. Leider mussten wir auf die Reparatur des Unterlieks warten. Mit dem richtigen Werkzeug hätte der Mechaniker das in einer guten halben Stunde hin bekommen. Weil er aber zunächst nur einen labbeligen Plastikschlauch zum Durchfädeln hatte, haben wir gute 1,5 Stunden damit verbracht, eben diesen Schlauch zwecks Einfädeln des Unterlieks in den Baum zu fummeln. Am Ende hat er uns den Draht der Reling abgeschraubt und es damit in wenigen Minuten hin bekommen. Hätte er auch früher haben können, der Kosten-Treiber.</p>
<p>Um die Zeit teilweise wieder einzuholen haben wir nach der Reparatur die Strecke bis zum goldenen Horn unter Motor zurück gelegt. Nach einer Badepause an einer Boje ging es von dort weiter Richtung Milna. Genau, der Hafen, in dem wir Sonntags schonmal waren. Aber bis zum ursprünglichen Ziel – Split &#8211; hätten wir es nicht mehr geschafft, dafür waren wir bei zu wenig Wind zu spät dran.</p>
<h2><b>Adrenalin… wer will nochmal? Wer hat noch nicht?</b></h2>
<p>Wie Einfahrt zum Hafen von Milna ist – wie schon am Sonntag erlebt – idyllisch. Und schmal. Ziemlich schmal. Während wir das Boot für das Anlegemanöver vorbereiteten (Fender raus, Festmacher bereit legen) tuckerten wir langsam und bei Windstille durch die schmale Zufahrt zum Hafen. Plötzlich blockierte das Ruder. Das Steuerrad liess sich keinen Millimeter mehr bewegen. Nicht nach links und nicht nach rechts. Nachdem ich das Boot abgestoppt hatte hab ich mir erst mal einen Rüffel abgeholt. In der Hektik habe ich einen Hilferuf über Funk abgesetzt. Die Antwort von Split Radio: „Dann schmeiß halt den Anker und funke den Vermieter an…“.</p>
<p>Also haben wir mitten in der schmalen Hafeneinfahrt geankert – direkt vor der Tankstelle. Zunächst wurde der Hafen kontaktiert, mit der Bitte, uns rein zu schleppen. Das könne man zwar machen, hieß es, aber erst in einer Stunde, wenn der Hafenmeister wieder da sei.</p>
<p>Während wir also unser Abendessen zeitlich „davon schwimmen“ sahen, habe ich mir das Ganze nochmal im Detail angeschaut. Da war ein Gestänge, das die Rudermechanik blockierte und das verschwand in einem schwarzen Kasten. Hm… Als alter Informatiker dachte ich mir: Reboot tut gut. Also Hauptsicherung aus und wieder an: Ruder geht. Erleichterung allenthalben. Schnell war der Anker oben, der Hafen informiert und wie auf dem Weg zum Liegeplatz.</p>
<p>Und kaum 30 Sekunden später, wir waren gerade dabei, das Boot um zu drehen um rückwärts anzulegen: Ruder blockiert. Wir trieben auf eine 30-Meter-Segelyacht und damit eine ziemlich kostspielige Kollision zu. Glücklicherweise wussten wir ja jetzt: Strom aus!</p>
<figure id="attachment_2341" aria-describedby="caption-attachment-2341" style="width: 446px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class=" wp-image-2341" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-800x533.jpg" alt="" width="446" height="297" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-800x533.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-768x512.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-1536x1024.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-2048x1365.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-1200x800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0677-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 446px) 100vw, 446px" /><figcaption id="caption-attachment-2341" class="wp-caption-text">Die Mega-Yacht, die wir beinahe gerammt hätten&#8230; (Foto by Thomas)</figcaption></figure>
<p>So konnten wir mit etwas Schweiß auf der Stirn doch noch anlegen. Es stellte sich heraus, dass der Autopilot, den wir in der ganzen Woche nicht angefasst hatten, plötzlich der Meinung war, einen bestimmten Kurs halten zu müssen. Der Plan für den kommenden Tag: Autopiloten immer auf jeden Fall ausschalten!</p>
<h2><b>Vollmachen, bitte!</b></h2>
<p>Es kam was kommen musste: Der letzte Tag auf dem Wasser. Freitag Abend mussten wir rechtzeitig im Hafen von Trogir zurück sein. Und da wir relativ viel unter Motor gefahren sind: Volltanken!</p>
<p>Zum Glück haben uns die Nachbarn am Steg einen guten Tipp gegeben: Gleich hier in Milna volltanken. Nicht erst am Abend in Trogir, wo sich wahrscheinlich zig Yachten um die Zapfsäulen prügeln werden.</p>
<figure id="attachment_2343" aria-describedby="caption-attachment-2343" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2343" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-800x533.jpg" alt="" width="456" height="304" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-800x533.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-768x512.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-1536x1024.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-2048x1365.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-1200x800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0683-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><figcaption id="caption-attachment-2343" class="wp-caption-text">Blick vom Badestrand auf Milna (Danke Thomas).</figcaption></figure>
<p>Hier in Milna kreisten nur 3 andere Boote in der Warteschlange. Also haben wir einen halben Tag Bade-Auszeit eingelegt und sind gegen Mittag entspannt zur Tanke geschippert.</p>
<figure id="attachment_2235" aria-describedby="caption-attachment-2235" style="width: 338px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2235" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-800x600.jpg" alt="" width="338" height="253" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-800x600.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-768x576.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-1536x1152.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-2048x1536.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-1200x900.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200710_112509-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption id="caption-attachment-2235" class="wp-caption-text">Warten vor der Tanke. Komplizierter als mit dem Auto <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Die viertel Stunde Wartezeit wollte ich eigentlich gemütlich mit dem Heck gegen den Wind und mit Standgas Rückwärts abwarten. Aber die drei anderen Boote sind die ganze Zeit mit halbem Vorwärtsschub um uns herum Achterbahn gefahren… Das war am Ende auch für mich stressig…</p>
<p>Das Tanken selber verlief ohne weiter Zwischenfälle oder Ausläufer und so sind wir am frühen Nachmittag Richtung Trogir aufgebrochen. Die Vorhersage hat eigentlich für den Nachmittag nochmal ein bisschen Wind angekündigt, doch als wir dann draußen waren war leider Flaute. 2 Knoten und weniger hätten uns nie rechtzeitig nach Trogir gebracht.</p>
<h2><b>Motorsegler</b></h2>
<p>Bei mir machte sich deutliche Enttäuschung breit. Denn ich hatte gehofft, den Mitseglern noch einmal zeigen zu können, wie schön Segeln ist, wenn Wind und Wetter passen. Letzte Hoffnung: Schnellstmöglich hoch an das Nordende der Insel Solti. Dort bilden die Insel und das Festland eine Schneise, durch die der Wind noch ein bisschen pfeifen könnte.</p>
<p>Ich muss gestehen: Da es absolut windstill und bis zum Horizont kein anderes Boot in Sicht war, haben wir einfach die Maschine gestartet und sind mit Halbgas und wehenden Segeln nach Norden gefahren.</p>
<p>Rund eine Stunde später habe ich gemerkt, wie der Wind langsam auffrischte, je weiter wir aus der Landabdeckung heraus kamen. Dann hieß es: Maschine aus, Segel trimmen.</p>
<h2><b>Hoch am Wind</b></h2>
<p>Und siehe da: Bei rund 17 Knoten Wind konnten wir mit „vollem Zeug“ hoch am Wind segeln. Zunächst war es eindeutig: Wir würden es mit dem Wind nicht direkt bis vor die Durchfahrt zur Bucht von Trogir schaffen, sondern würden noch einmal wenden müssen um Höhe nach Nordwest zu machen. Allerdings drehte der Wind, je weiter wir nach Norden und damit in die Schneise hinein segelten. So konnten wir ganz allmählich &#8211; immer ganz hoch am Wind – langsam Höhe knapsen.</p>
<p>Dabei entstand auch ein kleiner Wettkampf mit einem weiteren Segelboot auf gleichem Kurs. Zu Beginn waren sie etwas schneller und etwas höher am Wind unterwegs als wir. Doch nach einer weiteren Segeloptimierung konnten wir ganz gut mithalten. Allerdings stellte sich heraus, dass wir dennoch eine zusätzliche Wende benötigten um die nötige Höhe für eine Durchfahrt in die Bucht zu schaffen. Ich konnte dem anderen Boot aber nicht direkt vor die Nase fahren. So haben wir ein wenig Geschwindigkeit und Höhe raus genommen und haben erst hinter dem Überholer gedreht.</p>
<p>Dieser Nachmittag hatte zumindest mich für einiges an Stress entschädigt. Und ich hatte das Gefühl, es war auch für die Mitsegler ein versöhnlicher Ausklang der Woche auf dem Wasser.</p>
<h2><b>Schluss, aus, fertig.</b></h2>
<p>Je näher wir der Bucht von Trogir kamen, desto mehr Boote tauchten aus allen verschiedenen Richtungen auf und reihten sich in eine lange Karawane mit Richtung Hafen. Bei mir kam die Frage auf, wo zum Henker wir noch genug Platz hätten, um das Boot in den Wind zu drehen und die Segel zu bergen. Deshalb habe ich entschieden, das etwas früher zu tun, um den verbleibenden Freiraum entspannt nutzen zu können.</p>
<p>Wie sich heraus stellte, war das die richtige Entscheidung. Wir konnten die Segel bequem bergen und im Anschluss unter Maschine durch die Bucht von Trogir in Richtung Hafen tuckern. Auf dem Weg zu unserem Steg passierten wir auch die dortige Tankstelle. Ein wildes Ballett von gut 8-12 Segelbooten stellte uns vor die Herausforderung, so durch den Reigen zu fahren, dass wir mit niemandem kollidierten, niemand befürchten musste, wir wollten uns vordrängeln und wir am Ende noch Kurs auf unseren Steg haben würden.</p>
<p>Da die Mehrheit der Segler noch um die Zapfsäule kreiste, war unser Steg noch weitgehend leer. Dadurch konnten wir wieder stressfrei und ohne allzu große Verrenkungen rückwärts anlegen und den letzten „Anleger“ trinken.</p>
<p>Der Taucher stellte gleich darauf fest, dass wir keine Grundberührung hatten (das wusste ich eh schon) und gab das OK für den Check des Bootes durch die Charterbasis.</p>
<p>Damit war der Weg frei für ein letztes gemeinsames Abendessen in der Altstadt von Trogir, bevor wir am nächsten Morgen in unterschiedliche Richtungen aufbrechen würden.</p>
<figure id="attachment_2344" aria-describedby="caption-attachment-2344" style="width: 338px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2344" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-533x800.jpg" alt="" width="338" height="507" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-533x800.jpg 533w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-768x1152.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-1024x1536.jpg 1024w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-1365x2048.jpg 1365w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-1200x1800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-1320x1980.jpg 1320w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/08/DSC0709.3-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption id="caption-attachment-2344" class="wp-caption-text">Altstadt-Szene in Trogir (Danke Thomas).</figcaption></figure>
<p>Zwei Mitsegler haben direkt den Rückweg angetreten, zwei weitere haben noch drei Tage mit Eva und mir verbracht. Die Bilder der Besuche bei den Plitvicer Seen und den Krka-Wasserfällen konntet ihr ja bereits in den Bildergalerien sehen.</p>
<p>Und den Abschluss fand unser Urlaub in Dubrovnik, das sich Eva und ich alleine angeschaut haben.</p>
<p>Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Bloke</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Urlaub auf dem Wasser &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/2020/07/14/urlaub-auf-dem-wasser-teil-1/</link>
					<comments>https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/2020/07/14/urlaub-auf-dem-wasser-teil-1/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloke On-the-Go]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 16:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Locations and Venues]]></category>
		<category><![CDATA[Sailing]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Ahoi zusammen! Wie ihr aus den diversen Artikeln rund um die Urlaubsplanung erfahren konntet, war es dieses Jahr so weit: Zum ersten Mal war ich als Skipper mit dem Segelboot unterwegs. Bisher durfte ich mich darauf verlassen, dass jemand anderer alles im Blick hat: Routenplanung Wetterbericht Zielauswahl nach Interessen Sicherheit im Hafen und auf dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ahoi zusammen!</p>
<p>Wie ihr aus den diversen Artikeln rund um die Urlaubsplanung erfahren konntet, war es dieses Jahr so weit: Zum ersten Mal war ich als Skipper mit dem Segelboot unterwegs. Bisher durfte ich mich darauf verlassen, dass jemand anderer alles im Blick hat:</p>
<ul>
<li>Routenplanung</li>
<li>Wetterbericht</li>
<li>Zielauswahl nach Interessen</li>
<li>Sicherheit im Hafen und auf dem Wasser</li>
</ul>
<p>Aber diesmal war ich derjenige, der Augen und Ohren offen haben musste und am Ende hoffentlich eine zufriedene Mehrheit wieder im Ausgangshafen abliefern würde. Und soviel sei vorweg gesagt: Es hat fast geklappt. Fast! Da bleibt nur noch: Mast und Schotbruch!</p>
<p><span id="more-2308"></span></p>
<p>Die Vorzeichen dieses Törns standen von Anfang an auf „machma  langsam“, da die Wenigsten tatsächlich Segelerfahrung mit brachten. Daher bin ich die Dynamikfrage (wieviel Schräglage ist erlaubt, wieviel Wind nehmen wir mit?) eher konservativ angegangen. Und fast war es, als wäre das Wetter vorab informiert worden. Wir hatten gleich am Sonntag nur mäßigen Wind. Noch dazu direkt von hinten.</p>
<h2><b>Langsam anfangen</b></h2>
<p>Für die Segler unter den Lesern: Diese Situation habe ich für einen geruhsamen ersten Segeltag von Trogir nach Milna genutzt. Wind von Achtern, also Vorwind- bzw. Raumwindkurs. Um den Stresslevel mit dem Großsegel klein zu halten haben wir einfach nur das Vorsegel raus gelassen und uns von dem „Lappen“ ziehen lassen.</p>
<p>Milna kannte ich schon vom Skipper Törn im November und ich fand die Hafeneinfahrt durch den kurzen „Fjord“ schon im Winter bei Nacht toll.Aber das macht auch im Sommer Spaß. Ich war mir nur nicht sicher, ob das Hafenbüro verstanden hatte, wieviel Tiefgang unser Boot hat. Beim rückwärts Einparken (immerhin gerade aus, ohne Slalom um Moorings und andere Boote) bekam ich irgendwann den Niedrigwasseralarm. Der unter dem Boot (gemessen ab Kiel) verfügbare „Spielraum“ an Wassertiefe schwand in kleinen aber kontinuierlichen Schritten. 1,9m….1,5m… 1,0m&#8230;80cm… Am Schluss waren noch ca. 50cm Wassertiefe übrig. Das hätte es für den ersten Tag nicht gleich gebraucht.</p>
<figure id="attachment_2201" aria-describedby="caption-attachment-2201" style="width: 304px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2201" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-600x800.jpg" alt="" width="304" height="405" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-600x800.jpg 600w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-768x1024.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-1152x1536.jpg 1152w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-1536x2048.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-1200x1600.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-1320x1760.jpg 1320w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200705_213207-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption id="caption-attachment-2201" class="wp-caption-text">Den bunt beleuchteten Kirchturm in Milna kannte ich schon vom letzten November.</figcaption></figure>
<p>Einer unserer Mitsegler hatte eine Empfehlung für ein gutes Fisch / Fleisch-Restaurant, die wir auch gleich genutzt haben. Große Empfehlung für Milna-Reisende: <a href="https://restaurantbago.business.site/">Restaurant Bago</a>.</p>
<h2><b>Ein Plan ist ein Plan ist ein Plan</b></h2>
<p>Neuer Tag, nächste Etappe. Es sollte ursprünglich nach Vela Luka gehen. Aber erstens wäre das angesichts nur schwachen Windes ein ziemlich lang(weilig)er Ritt geworden und zweitens hätten wir für den Rückweg eine Menge Starkwind gegen uns gehabt. Daher habe ich den Plan sprichwörtlich in dem Wind geschrieben und die Route kurzfristig geändert. Wir haben Vela Luka ausgelassen und stattdessen das übernächste Reiseziel (das auf dem ursprünglichen Rückweg gelegen hätte) angesteuert. Palmizana, auf einer der Insel Hvar vorgelagerten Inselgruppe.</p>
<figure id="attachment_2200" aria-describedby="caption-attachment-2200" style="width: 397px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2200" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-800x600.jpg" alt="" width="397" height="298" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-800x600.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-768x576.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-1536x1152.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-2048x1536.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-1200x900.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_173122-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px" /><figcaption id="caption-attachment-2200" class="wp-caption-text">Palmizana. Ein wirklich idyllisch gelegener Partyhafen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Das war ein wirklich malerisch gelegener, kleiner Hafen umgeben von Hügeln und Natur. Das Wasser war für einen Hafen geradezu surreal klar. Auf der Rückseite eines angrenzenden Hügels gab es die Ankerbucht für die Reichen und Schönen sowie eine Menge offensichtlich hochpreisiger Restaurants mit phantastischer Aussicht über die Bucht.</p>
<p>Überraschenderweise waren die Restaurants am Ende auch nicht teurer als die bisherigen in Trogir oder Milna und das Essen war unglaublich gut. Riesige Empfehlung: <a href="https://www.bacchus-palmizana.com/">Bacchus Palmizana.</a></p>
<figure id="attachment_2199" aria-describedby="caption-attachment-2199" style="width: 357px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2199" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-800x600.jpg" alt="" width="357" height="268" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-800x600.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-768x576.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-1536x1152.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-2048x1536.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-1200x900.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200706_184415-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px" /><figcaption id="caption-attachment-2199" class="wp-caption-text">Der Ausblick vom Bacchus Palmizana. Traumhaft!</figcaption></figure>
<p>In der Nacht auf Dienstag wurde es windig – es kündigte sich die Bora an. Windböen bis über 50 Knoten (&gt;80km/h) waren vorhergesagt. Gleichzeitig füllte sich der Hafen mit einer Menge Party-Boote. Irgendwann wurde klar, dass die Nacht auf Dienstag aus Partygesängen und Mastklappern bestehen würde. Und gegebenenfalls aus wildem Geschaukel. Ist schonmal jemandem aufgefallen, dass sich Mastklappern mit geschlossenen Augen genauso anhört, wie das Läuten von Kuhglocken auf der Alm?</p>
<p>Den Dienstag haben wir aus Rücksicht auf die Bora im Hafen verbracht und das Meer in Ruhe gelassen. Lediglich ein Städtetrip mit dem Wassertaxi von Palmizana nach Hvar stand auf dem Programm. Morgens war der Wind noch heftig am Wehen und sorgte für Wellen und „Frostbeulen“.</p>
<figure id="attachment_2211" aria-describedby="caption-attachment-2211" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2211" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-800x600.jpg" alt="" width="262" height="196" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-800x600.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-768x576.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-1536x1152.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-2048x1536.jpg 2048w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-1200x900.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/IMG_20200707_091353-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption id="caption-attachment-2211" class="wp-caption-text">Mit dem Speed-Taxi &#8218;rüber nach Hvar.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_2207" aria-describedby="caption-attachment-2207" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2207" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-800x533.jpg" alt="" width="277" height="185" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-800x533.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-768x512.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-1536x1024.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-1200x800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283-1320x880.jpg 1320w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200707100835_IMG_8283.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 277px) 100vw, 277px" /><figcaption id="caption-attachment-2207" class="wp-caption-text">Denkmal am Hafen von Hvar.</figcaption></figure>
<h2><b>Ich will BADEN!</b></h2>
<p>Der erste Wettercheck für Mittwoch zeigte an, dass es morgens wieder in das entgegengesetzte Extrem schlagen würde. Zuwenig Wind um sinnvoll zu segeln. Also haben wir den Plan erneut ein wenig modifiziert. Vormittags sind wir mit dem Motor in eine schöne Badebucht getuckert (In der Zufahrt nach Stari Grad auf Hvar. Den genauen Namen muss ich nochmal raus suchen. Salopp gesagt: Reinzus auf der linken Seite) und haben für den Nachmittag eine Segeleinheit eingeplant.</p>
<figure id="attachment_2234" aria-describedby="caption-attachment-2234" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2234" src="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-800x533.jpg 800w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-768x512.jpg 768w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-1536x1024.jpg 1536w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-1200x800.jpg 1200w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1-1320x880.jpg 1320w, https://soltauhome.dyndns.org/Travelblog/wp-content/uploads/2020/07/20200708122123_IMG_8342_1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-2234" class="wp-caption-text">Badebucht auf der Insel Hvar.</figcaption></figure>
<p>Wiedermal „downhill“ mit dem Wind, diesmal würden wir aber gute Raumwindkurse fahren können, auf denen wir zwischen Hvar und Brac hin und her halsen können.</p>
<p>Wie angekündigt hat der Wind ein bisschen aufgefrischt und wir sind nach gut zwei Stunden Badepause in die zweite Tageshälfte gestartet. Bei Winden bis zu knapp 20 Knoten haben wir fast die ganze Segelfläche gesetzt. Das geht bei einem Rollsegel ja quasi Stufenlos.</p>
<p>Nach den ersten zwei Manövern habe ich gelernt, die doppelte Großschot zu hassen. Bei einer Halse muss immer die Großschot, die den Öffnungswinkel des Großsegels steuert, dicht geholt (verkürzt) werden, damit das Großsegel beim Wechseln der Seite nicht zuviel Schwung bekommt sondern rechtzeitig abgefangen werden kann. Bei ZWEI Großschoten muss man erst die gerade nicht benutzte dicht holen, dann die gerade benutzte auch. Wenn das Segel dann die Seite wechselt und von der „anderen Seite“ gehalten wird, muss man die beide auch wieder öffnen, damit das Segel für den Raumwindkurs offen steht. Was für ein Aufwand.</p>
<p>&#8230; To be continued!</p>
<p>Bloke</p>
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